Todesmarsch von
Frankfurt nach Hünfeld

Von August 1944 bis März 1945 war in den Frank­fur­ter Adler­wer­ken das KZ-Außen­la­ger „Katz­bach“.

1.616 Men­schen leis­te­ten Zwangs­ar­beit in der Rüs­tungs­pro­duk­ti­on. Im Febru­ar 1945 konn­te man die Zwangs­ar­bei­ter nicht mehr brau­chen.

Todesmarsch KZ Katzbach–Hünfeld

Veranstaltungen

Veranstaltungen in Frankfurt

2.3.2025, 19 Uhr | Club Vol­taire
Klei­ne Hoch­stra­ße 5, Frank­furt am Main

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Zusam­men mit den ers­ten 200 Häft­lin­gen brach­te die SS den pol­ni­schen Jour­na­lis­ten Janusz Gar­li­cki ins KZ „Katz­bach“ in den Frank­fur­ter Adler­wer­ken. Er über­leb­te das KZ und den Todes­marsch. Erst 2021 erschie­nen sei­ne Erin­ne­run­gen auf Deutsch. Der Doku­men­tar­fil­mer Hei­ko Are­ndt ver­knüpft Gar­li­ckis Tex­te mit Auf­nah­men aus dem heu­ti­gen Gal­lus und zeit­ge­nös­si­schen Film- und Foto­do­ku­men­ten.

Bünd­nis Anti­fa­schis­ti­sche Film­rei­he
VVN-BdA Frank­furt am Main, ANPI,
Drit­te Welt Haus, DIDF Jugend, SDS

Ein KZ in Frankfurt Ausstellungsführung

6.3.2025, 17.30 Uhr | Geschichts­ort Adler­wer­ke
Kley­er­str. 17, Frank­furt am Main

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Im Zen­trum der Füh­rung durch den Geschichts­ort Adler­wer­ke steht das KZ „Katz­bach“ und des­sen Auf­lö­sung im März 1945. War­um gab es in den Adler­wer­ken ein KZ? Wie waren die Lebens- und Arbeits­be­din­gun­gen der KZ-Häft­lin­ge? Wel­che Ver­bin­dun­gen gibt es zu den Kon­zen­tra­ti­ons­la­gern Natz­wei­ler, Buchen­wald, Dach­au und Ber­gen-Bel­sen? Was ver­bin­det die­sen Ort mit War­schau, dem Main-Kin­zig-Kreis und Ost­hes­sen?

Geschichts­ort Adler­wer­ke

14.3.2025, 18 Uhr
Golub-Lebe­den­ko-Platz, Frank­furt am Main

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Weni­ge Tage bevor Frank­furt befreit wur­de, flo­hen am 14. März 1945 der 19-jäh­ri­ge Adam Golub und der 21-jäh­ri­ge Geor­gij Lebe­den­ko aus dem KZ in den Adler­wer­ken. Sie ver­such­ten sich ver­geb­lich im Gal­lus zu ver­ste­cken. Anwohner:innen ver­rie­ten sie an die SS. Bei­de wur­den auf offe­ner Stra­ße von der SS erschos­sen. Die Gedenk­ak­ti­on erin­nert an die­ses Ver­bre­chen.

Eine gemein­sa­me Ver­an­stal­tung von
Geschichts­ort Adler­wer­ke: Fabrik, Zwangs­ar­beit, Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger; Leben und Arbei­ten in Gal­lus und Gries­heim e.V. (LAGG); För­der­ver­ein für die Errich­tung einer Gedenk- und Bil­dungs­stät­te KZ Katz­bach in den Adler­wer­ken und zur Zwangs­ar­beit in Frank­furt am Main e.V.; Gal­lus Thea­ter, Zei­chen der Hoff­nung – Zna­ki Nad­zi­ei e.V.

Mit dem Güterwaggon in den Tod (Gedenkveranstaltung)

17.3.2025, 19 Uhr | Gal­lus Thea­ter
Kley­er­str. 15, Frank­furt am Main

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Kurz vor der end­gül­ti­gen Auf­lö­sung des KZ „Katz­bach“ wur­den etwa 450 kran­ke KZ-Häft­lin­ge für meh­re­re Tage in Güter­wag­gons gesperrt. Am frü­hen Mor­gen des 18. März 1945 fuhr der Zug ins KZ Ber­gen-Bel­sen. Die Gefan­ge­nen erhiel­ten kei­ne Nah­rung und Was­ser, der Zug geriet unter alli­ier­ten Beschuss. Die meis­ten Häft­lin­ge star­ben. Die Ver­an­stal­tung erin­nert an die­se Gescheh­nis­se.

Eine gemein­sa­me Ver­an­stal­tung von
Geschichts­ort Adler­wer­ke: Fabrik, Zwangs­ar­beit, Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger; Leben und Arbei­ten in Gal­lus und Gries­heim e.V. (LAGG); För­der­ver­ein für die Errich­tung einer Gedenk- und Bil­dungs­stät­te KZ Katz­bach in den Adler­wer­ken und zur Zwangs­ar­beit in Frank­furt am Main e.V.; Gal­lus Thea­ter, Zei­chen der Hoff­nung – Zna­ki Nad­zi­ei e.V.

Die letzten Zeugen (Lesung mit Musik)

18.3.2025, 19.30 Uhr | Roman­fa­brik
Hanau­er Land­str. 186, Frank­furt am Main

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Andrzej Bran­ecki, Wła­dysław Jaro­cki, Kajet­an Kos­in­ski, Jan Kozłow­ski, Rys­zard Olek und Zyg­munt Świstak wur­den aus dem War­schau­er Auf­stand in das KZ „Katz­bach“ depor­tiert. 60 Jah­re spä­ter führ­te Joan­na Ski­bińs­ka aus­führ­li­che Gesprä­che mit ihnen. Die Kon­zert­Le­sung mit Chris­toph Pütt­hoff (Schau­spiel Frank­furt) und Susan­ne Koh­nen (Oboe/Saxofon) macht die Erzäh­lun­gen aus den Inter­views plas­tisch.

Lei­der ist kein bar­rie­re­frei­er Zugang zum Ver­an­stal­tungs­ort mög­lich.

Eine gemein­sa­me Ver­an­stal­tung von
Geschichts­ort Adler­wer­ke: Fabrik, Zwangs­ar­beit, Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger; Leben und Arbei­ten in Gal­lus und Gries­heim e.V. (LAGG); För­der­ver­ein für die Errich­tung einer Gedenk- und Bil­dungs­stät­te KZ Katz­bach in den Adler­wer­ken und zur Zwangs­ar­beit in Frank­furt am Main e.V.; Gal­lus Thea­ter, Zei­chen der Hoff­nung – Zna­ki Nad­zi­ei e.V. in Koope­ra­ti­on mit der Roman­fa­brik

Kein Name soll fehlen! Einweihung der neuen Gedenkstele (Gedenkveranstaltung und Einweihung)

21.3.2025, 15 Uhr | Haupt­fried­hof
Ecken­hei­mer Land­stra­ße 196, Frank­furt am Main

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Auf dem Frank­fur­ter Haupt­fried­hof befin­det sich das Gemein­schafts­grab der 527 im Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger „Katz­bach“ ermor­de­ten Gefan­ge­nen. Dort fin­den sich die Namen von ver­stor­be­nen KZ-Häft­lin­gen auf Stein­plat­ten. Bis­lang fehl­ten dort aller­dings vie­le Namen, ande­re sind falsch geschrie­ben oder auf­grund der Ver­wit­te­rung schlecht zu lesen. Die neue Gedenk­ste­le ändert dies nun.

Treff­punkt: 14:45 am Haupt­ein­gang (Ecken­hei­mer Land­stra­ße, Nahe U‑Bahn-Sta­ti­on „Haupt­fried­hof“).

Kleines Katzbach-Oratorium (Konzert/Oratorium)

23.3.2025, 11 Uhr | Gal­lus Thea­ter
Kley­er­str. 15, Frank­furt am Main

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Das Ora­to­ri­um für Stim­men und Akkor­de­on behan­delt in elf Sequen­zen Grund­mus­ter des Ter­rors und des Leids. Die Tex­te stel­len ver­schie­de­ne For­men des Erin­nerns neben­ein­an­der: den Bericht; die Kla­ge; die Fra­ge; das Frag­ment. Die sze­ni­sche Lesung fin­det nicht sta­tisch, son­dern im Raum statt; Spre­che­rin und Spre­cher lesen von Par­ti­tu­ren. Zwi­schen den Text­pas­sa­gen erklingt eine Kom­po­si­ti­on für Akkor­de­on. Sie umkreist den pol­ni­schen Hym­nus Bogu­rod­zi­ca: eine ver­geb­li­che Suche in heil­lo­ser Zeit. Im Anschluss an die Auf­füh­rung folgt ein Gespräch.

Eine Pro­duk­ti­on von
Thea­ter­Pro­zess mit Edgar M. Böhl­ke, Nico­le Hor­ny, Ilja Kam­phues und Bea­te Jatz­kow­ski (Akkor­de­on)

Kom­po­si­ti­on von
Ger­hard Mül­ler-Horn­bach
Text von
Ulrich Meck­ler

Koope­ra­ti­on
Kunst­Ge­sell­schaft e.V.

Tag der offenen Tür im Geschichtsort Adlerwerke

23.3.2025, 12–18 Uhr | Geschichts­ort Adler­wer­ke
Kley­er­stra­ße 17, Frank­furt am Main

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Am Tag der offe­nen Tür bie­tet der Geschichts­ort Adler­wer­ke Füh­run­gen durch die Dau­er­aus­stel­lung, über das Gelän­de der ehe­ma­li­gen Adler­wer­ke und durch den umge­ben­den Stadt­teil an.

Geschichts­ort Adler­wer­ke

Polnisch-deutscher Gedenkgottesdienst

23.3.2025, 18 Uhr | Kir­che St. Gal­lus
Main­zer Land­str. 299, Frank­furt am Main

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Die Opfer des KZ „Katz­bach“ waren in ihrer gro­ßen Mehr­heit Polen. Um an sie zu erin­nern und sie zu ehren, fin­det der Gedenk­got­tes­dienst in pol­ni­scher und deut­scher Spra­che statt. Aus die­ser Erin­ne­rung wird die Ver­pflich­tung des „Nie wie­der“; unter die­sem Mot­to steht die­ser Got­tes­dienst.

24.3.–2.4.2025, 10–17 Uhr | Pauls­kir­che
Pauls­platz 1, Frank­furt am Main

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Die Geschich­te des KZ „Katz­bach“ und des Todes­mar­sches im März 1945 von Frank­furt nach Hün­feld wird als Wan­der­aus­stel­lung gezeigt. Die Pre­mie­re die­ser Aus­stel­lung ist in der Frank­fur­ter Pauls­kir­che. Die Aus­stel­lung im Geschichts­ort Adler­wer­ke bleibt geöff­net. Sie stellt das KZ „Katz­bach“ in den Zusam­men­hang der Geschich­te von Arbeit, Zwangs­ar­beit und Migra­ti­on.

Geschichts­ort Adler­wer­ke

24.3.2025 | Pauls­kir­che
Pauls­platz 1, Frank­furt am Main

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Als der Ein­marsch der Alli­ier­ten in Frank­furt nur weni­ge Tage bevor­stand, geschah in der Stadt und Umge­bung ein Ver­bre­chen. SSWa­chen trie­ben ab dem Abend des 24. März 1945 etwa 360 ent­kräf­te­te Häft­lin­ge des KZ „Katz­bach“ zu Fuß unter Käl­te und Hun­ger durch die Regi­on. Über das Kin­zig­tal und Ful­da erreich­te der Todes­marsch am 29. März 1945 das ost­hes­si­sche Hün­feld. Von dort wur­den die Über­le­ben­den ins KZ Buchen­wald gebracht. 280 kamen dort an. Am 24. März 2025, dem 80. Jah­res­tag der Auf­lö­sung des KZ in den Adler­wer­ken und des Beginns des Todes­mar­sches geden­ken Vertreter:innen aus Poli­tik und Zivil­ge­sell­schaft zusam­men mit Ange­hö­ri­gen der eins­ti­gen Häft­lin­ge den Opfern des KZ „Katz­bach“.

Eine Anmel­dung zu die­ser Ver­an­stal­tung ist not­wen­dig.
Inter­es­sier­te Bür­ge­rin­nen und Bür­ger erhal­ten eine Ein­lass­kar­te für die Gedenk­ver­an­stal­tung am 24. März, gül­tig für eine Per­so­nen, unter Vor­la­ge eines Per­so­nal­aus­wei­ses in der Bür­ger­be­ra­tung in der neu­en Alt­stadt (Hin­ter dem Lämm­chen 6). Öff­nungs­zei­ten sind von Mon­tag bis Frei­tag von 10 bis 18 Uhr. Die Kar­ten lie­gen dort ab sofort und bis ein­schließ­lich Don­ners­tag, 20. März, aus. Der Ein­tritt ist frei.

Jenni Hauwert-Swistak: My family and the „Katzbach“ Concentration Camp

26.3.2025, 18 Uhr | Geschichts­ort Adler­wer­ke
Kley­er­stra­ße 17, Frank­furt am Main

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Jen­ni Hau­wert-Swistaks Vater, Onkel und Groß­va­ter wur­den 1944 wäh­rend des War­schau­er Auf­stan­des fest­ge­nom­men und über das KZ Dach­au ins KZ „Katz­bach“ depor­tiert. In die­ser Gesprächs­ver­an­stal­tung berich­tet sie über die Aus­wir­kun­gen auf ihre Fami­lie auch bis nach Aus­tra­li­en.

Geschichts­ort Adler­wer­ke

Motorradausfahrt

30.3.2025, 12 Uhr | Geschichts­ort Adler­wer­ke
Kley­er­stra­ße 17, Frank­furt am Main

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Die „Kuh­le Wam­pe Frank­furt am Main“ fährt die Rou­te des Todes­mar­sches ab; – in Frank­furt am nörd­li­chen Main­ufer über die Hanau­er Land­stra­ße bis zur Stadt­gren­ze in Fechen­heim, – im Main­tal auf der dama­li­gen R40 (heu­te B40) durch Dör­nig­heim, – Hanau nörd­lich umge­hend im Kin­zig­tal über Geln­hau­sen, Sal­müns­ter, Stein­au wei­ter auf der R40, – die­se durch Schlüch­tern über den Land­rü­cken bis Neu­hof, – hin­ter Ker­zell auf die dama­li­ge R27 abbie­gend, – mit­ten durch Ful­da und – schließ­lich die R27 ent­lang im Hau­ne­tal bis Hün­feld. 

Unter­wegs stop­pen wir an den Orten der Erin­ne­rung an die Tor­tur der Opfer. Alle sind ein­ge­la­den, mit Motor­rad mit­zu­fah­ren.

Die „Kuh­le Wam­pe“ ist ein anti­fa­schis­ti­scher Motor­rad­club. Kuh­le Wam­pe (Lee­rer Bauch) war der Name einer Zelt­dorf­ko­lo­nie am Ran­de Ber­lins wäh­rend der Wirt­schafts­kri­se Anfang der drei­ßi­ger Jah­re. In die­ser Zeit, die von Mas­sen­ar­beits­lo­sig­keit und dro­hen­dem Faschis­mus geprägt war, wur­den dort u. a. Sport- und Frei­zeit­ver­an­stal­tun­gen, z. B. Motor­rad­ren­nen, orga­ni­siert. Die Betrof­fe­nen haben ihre Inter­es­sen in Selbst­or­ga­ni­sa­ti­on und gemein­sam ver­tre­ten. Für die „Kuh­le Wam­pe“ gilt bis heu­te, dass Men­schen täg­lich durch eine zuneh­mend men­schen­feind­li­che und natur­ver­drän­gen­de Poli­tik beein­träch­tigt wer­den.

Dar­aus lei­tet sich unser poli­ti­scher Anspruch ab. Unse­re Rech­te, ob auf der Stra­ße oder im täg­li­chen Leben, kön­nen nur durch gemein­sa­mes und soli­da­ri­sches Han­deln durch­ge­setzt wer­den.

Veranstaltungen in Fulda

Das KZ-Außenlager „Katzbach“ und der Todesmarsch über Fulda nach Hünfeld (Vortrag und Gespräch)

25.3.2025, 19 Uhr | Boni­fa­ti­us­haus
Neu­en­ber­ger Str. 3–5, 36041 Ful­da

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Im Rah­men die­ser Ver­an­stal­tung wird über das KZ „Katz­bach“ in den Frank­fur­ter Adler­wer­ken infor­miert und der Todes­marsch 1945 nach Hün­feld the­ma­ti­siert, mit beson­de­rem Fokus auf die Ereig­nis­se in und um Ful­da. Tho­mas Alt­mey­er beleuch­tet die loka­len Gescheh­nis­se, die Rou­te des Mar­sches und das Schick­sal der Häft­lin­ge. Wir laden dazu ein, sich mit der Geschich­te des KZ „Katz­bach“ und Ful­das im Natio­nal­so­zia­lis­mus aus­ein­an­der­zu­set­zen und so das Geden­ken an die Opfer wach­zu­hal­ten.

Mit Tho­mas Alt­mey­er
Stu­di­en­kreis deut­scher Wider­stand 1933–1945
und Geschichts­ort Adler­wer­ke

Eine Koope­ra­ti­on der
Hein­rich-Böll-Stif­tung Hes­sen, Ful­da stellt sich quer e.V.
und der Katho­li­schen Aka­de­mie Ful­da

Von der Wahrscheinlichkeit zu überleben (Film und Gespräch)

27.3.2025, 19 Uhr | Kul­tur­kel­ler Ful­da
Jesui­ten­platz 2, 36037 Ful­da

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Der pol­ni­sche Jour­na­list Janusz Gar­li­cki, ein Über­le­ben­der von Lager­haft und Todes­marsch, ver­öf­fent­lich­te Jahr­zehn­te nach Kriegs­en­de ein Buch über sei­ne Erfah­run­gen. 2021 erschie­nen sei­ne Erin­ne­run­gen „Von der Wahr­schein­lich­keit zu über­le­ben“ in deut­scher Spra­che. Der gleich­na­mi­ge Doku­men­tar­film von Hei­ko Are­ndt ver­bin­det Tex­te aus Gar­li­ckis Buch mit aktu­el­len Auf­nah­men aus dem heu­ti­gen Gal­lus sowie his­to­ri­schen Film- und Foto­do­ku­men­ten. Im Anschluss an die Film­vor­füh­rung wird der Fil­me­ma­cher Hei­ko Are­ndt mit dem Publi­kum über die Ein­drü­cke und Inhal­te des Films dis­ku­tie­ren.

Mit Hei­ko Are­ndt
Fil­me­ma­cher und Foto­graf
Lio­ba Mar­ti­ni
Geschichts­ort Adler­wer­ke

Eine Koope­ra­ti­on der
Hein­rich-Böll-Stif­tung Hes­sen, Ful­da stellt sich quer e.V.
und dem Kul­tur­zen­trum Kreuz e.V.

Władysław Żukowski – ermordet bei Dietershan (Vortrag)

29.3.2025, 18.30 Uhr | Land­syn­ago­ge Heu­bach
Frie­dens­stra­ße 9, 36148 Kalb­bach-Heu­bach

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Ein Opfer des Todes­mar­sches aus den Frank­fur­ter Adler­wer­ken im März 1945

Vor­trag von Dr. Götz Hart­mann

Der His­to­ri­ker Götz Hart­mann, Mit­ar­bei­ter beim Volks­bund Deut­sche Kriegs­grä­ber­für­sor­ge in Hes­sen, schil­dert am Sams­tag, 29. März 2025, um 18.30 Uhr in Kal­bach-Heu­bachs ehe­ma­li­ger Syn­ago­ge das Schick­sal eines der Opfer des Todes­mar­sches. Wła­dysław Żukow­ski aus War­schau, damals 43 Jah­re alt, wur­de am 29. März 1945 am Stra­ßen­rand bei Ful­da-Die­ters­han durch einen Schuss in den Hin­ter­kopf ermor­det. Als „Unbe­kann­ter“ zunächst auf dem Gemein­de­fried­hof von Die­ters­han begra­ben, wur­de er 1960 vom Volks­bund auf die Kriegs­grä­ber­stät­te Lud­wig­stein bei Wit­zen­hau­sen umge­bet­tet. Durch Prü­fung und Ver­gleich ver­schie­de­ner Quel­len gelang es 2021 im For­schungs­pro­jekt des Volks­bunds zur Geschich­te der hes­si­schen Kriegs­grä­ber­stät­ten, das Schick­sal des ver­meint­lich „Unbe­kann­ten“ doch noch zu klä­ren und sein Grab mit sei­nem Namen zu ver­se­hen. Der Vor­trag ver­bin­det Infor­ma­tio­nen über den Todes­marsch von Frank­furt nach Hün­feld, bei dem in fünf Tagen etwa 70 Gefan­ge­ne ermor­det wur­den, mit Ein­bli­cken in die Arbeit des Volks­bunds.

Der Vor­trag im Rah­men der Gedenk­wo­che ist eine Koope­ra­ti­on der Stadt Ful­da, des För­der­ver­eins Land­syn­ago­ge Heu­bach und des Lan­des­ver­ban­des Hes­sen im Volks­bund Deut­sche Kriegs­grä­ber­für­sor­ge.

Weitere Veranstaltungsorte

Wanderausstellung #Stolen Memory (Ausstellung)

13.3.–3.4.2025, 9–17 Uhr | Main-Kin­zig-Forum
Bar­ba­ros­sa­stra­ße 24, 63571 Geln­hau­sen

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Vor dem Main-Kin­zig-Forum steht vom 13. März bis zum 3. April 2025 ein LKW-Con­tai­ner, der tags­über von 9–17 Uhr mit geöff­ne­ten, her­aus­ge­klapp­ten Sei­ten­wän­den die Wan­der­aus­stel­lung #Sto­len Memo­ry der Arol­sen Archi­ves für die Öffent­lich­keit prä­sen­tiert.

Die Aus­stel­lung im Con­tai­ner erzählt von Men­schen, die von den Natio­nal­so­zia­lis­ten ver­schleppt und in Kon­zen­tra­ti­ons­la­gern inhaf­tiert wur­den. Schmuck, Fotos, Papie­re – die Nazis nah­men ihren Opfern bei der Ver­haf­tung alle per­sön­li­chen Sachen ab. Die Arol­sen Archi­ves bewah­ren noch immer per­sön­li­che Gegen­stän­de („Effek­ten“) von rund 2.000 ehe­ma­li­gen KZ-Häft­lin­gen auf. Hin­ter der Kam­pa­gne #Sto­len Memo­ry steht die Suche nach deren Fami­li­en, um die Erin­ne­rungs­stü­cke zurück­zu­ge­ben.

Eben­so wie im Fall der Häft­lin­ge aus dem KZ „Katz­bach“ in den Adler­wer­ken Frank­furt am Main, die im März 1945 auf dem Todes­marsch bis nach Hün­feld lau­fen muss­ten und ab da per Güter­zug nach Buchen­wald ver­schleppt wur­den, haben die­se Men­schen Ange­hö­ri­ge hin­ter­las­sen, deren Fami­li­en bis heu­te auf Ant­wor­ten war­ten. Die Wan­der­aus­stel­lung #Sto­len Memo­ry erzählt Geschich­ten der Suche.

Gedenken und Kranzniederlegung in Hünfeld (Kundgebung)

29.3.2025, 13 Uhr
Bahn­hofs­vor­platz Hün­feld

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In Hün­feld ende­te der Fuß­marsch der KZ-Häft­lin­ge am 29. März 1945. Die Über­le­ben­den wur­den in Güter­wag­gons getrie­ben und ins KZ Buchen­wald gebracht. Die Kranz­nie­der­le­gung erin­nert an die Opfer des Todes­marschs.

Von der Wahrscheinlichkeit zu überleben (Lesung)

25.3.2025, 19.30 Uhr | Ev. Gemein­de­zen­trum Dör­nig­heim
Ber­li­ner Stra­ße 58, 63477 Main­tal

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Anläss­lich des Gedenk­ta­ges zum Todes­marsch, der sich zum 80. Mal jährt, wird aus dem Buch „Von der Wahr­schein­lich­keit zu über­le­ben“ von Janusz Gar­li­cki gele­sen. Eine Ein­füh­rung in das Buch wer­den Andrea Rudorff vom Fritz Bau­er Insti­tut und Julia Rött­jer vom Deut­schen Polen-Insti­tut geben.

Ver­an­stal­tet wird die Lesung vom Fach­dienst Kul­tu­rel­le Bil­dung der Stadt Main­tal in Koope­ra­ti­on mit dem Brü­der Schön­feld Forum e.V.

Ein­tritt: frei.

Der Main­ta­ler Stadt­teil Dör­nig­heim nimmt in der Erin­ne­rung an den Todes­marsch vom März 1945 eine her­aus­ge­ho­be­ne Rol­le ein. Denn in der Gemar­kung des Dor­fes am unte­ren Main fand man nach Durch­zug der Kolon­ne von Häft­lin­gen des KZ Katz­bach zwölf Lei­chen, über­wie­gend durch Genick­schuss getö­te­te Män­ner.

Der 25. März war ein Sonn­tag, an dem die evan­ge­li­schen Chris­ten die Fei­er der Kon­fir­ma­ti­on abhiel­ten und eher fest­lich gestimmt waren. Auf­ge­schreckt wur­den sie durch gele­gent­li­che Schüs­se in der unmit­tel­ba­ren Umge­bung. Ange­sichts der nahen­den US-Armee wies der Dör­nig­hei­mer Bür­ger­meis­ter den zustän­di­gen Gemein­de­ar­bei­ter an, die tags dar­auf auf­ge­fun­de­nen Toten ohne beson­de­re For­ma­li­tä­ten in einem Mas­sen­grab zu ver­schar­ren.

Erst eini­ge Mona­te spä­ter, im Früh­som­mer des Jah­res 1945, erfuhr das Kom­man­do der US-Armee von die­sen Vor­gän­gen. Es ord­ne­te dar­auf­hin die Exhu­mie­rung der Lei­chen und eine ordent­li­che Bestat­tung in zwölf Ein­zel­grä­bern an. Die­se sind auf einer Hand­skiz­ze von 1951 ein­ge­zeich­net.

Ein Jahr spä­ter beschloss die Gemein­de Dör­nig­heim längs des Fried­hofs die Stra­ße zu ver­brei­tern, wes­we­gen die Toten des 25. März 1945 erneut exhu­miert und nun­mehr am Orts­rand bestat­tet wur­den. Angeb­lich bestand die Absicht, an die­ser Stel­le einen neu­en, all­ge­mei­nen Fried­hof anzu­le­gen.

Eine drit­te Exhu­mie­rung erfolg­te dann 1962. Die nun­mehr als „Unbe­kann­te Kriegs­to­te“ bezeich­ne­ten Lei­chen über­nahm der Volks­bund Deut­sche Kriegs­grä­ber­für­sor­ge zur end­gül­ti­gen Bestat­tung auf der Kriegs­grä­ber­stät­te Schlüch­tern. Da die Iden­ti­tät der Toten von Anfang an nicht geklärt war, haben sich im Ver­lauf der Jah­re Wider­sprüch­lich­kei­ten erge­ben, so dass auch beim Begräb­nis in Schlüch­tern immer noch von zwölf Toten die Rede war, aber zugleich die blei­ben­de Unsi­cher­heit besteht, wie vie­le und wel­che der in Dör­nig­heim erschos­sen Häft­lin­ge den Schlüch­ter­ner Grab­stel­len tat­säch­lich zuge­ord­net wer­den kön­nen. 1923 hat der Volks­bund eine dem aktu­el­len Stand der For­schung ent­spre­chen­de neue Aus­schil­de­rung vor­ge­nom­men.

Hand­skiz­ze der Dör­nig­hei­mer Grä­ber aus dem Jahr 1951
Quel­le: Arol­sen Archi­ves Doku­men­ten-ID 101106251

Der Todesmarsch und die Gräber seiner Opfer (Vortrag)

26.3.2025, 19 Uhr | Kul­tur-und Begeg­nungs­zen­trum (KUBE)
Loti­chi­us­str. 38, 36381 Schlüch­tern

Mehr Informationen

Todes­marsch durchs Kin­zig­tal

Das End­pha­se­ver­bre­chen an den KZ-Häft­lin­gen aus den Frank­fur­ter Adler­wer­ken im März 1945 und die Kriegs­grä­ber­stät­te Schlüch­tern.

Vor­trag von Dr. Götz Hart­mann (Volks­bund Deut­sche Kriegs­grä­ber­für­sor­ge, Lan­des­ver­band Hes­sen)

Ein wür­di­ges Begräb­nis haben nur weni­ge Opfer des Todes­mar­sches erhal­ten. Etwa 70 Gefan­ge­ne wur­den auf dem Weg von Frank­furt nach Hün­feld von ihren Bewa­chern ermor­det. Meist waren es die Toten­grä­ber der benach­bar­ten Ort­schaf­ten, die sie als „Unbe­kann­te“ auf Gemein­de­fried­hö­fen begru­ben oder auch nur an Ort und Stel­le ver­scharr­ten. Vom Volks­bund Deut­sche Kriegs­grä­ber­für­sor­ge wur­den eini­ge der Toten Anfang der 1960er Jah­re auf neu ange­leg­te Kriegs­grä­ber­stät­ten umge­bet­tet. Einer die­ser Fried­hö­fe, 1963 ein­ge­weiht, liegt im Stadt­zen­trum von Schlüch­tern. 20 Opfer des Todes­mar­sches sind nach heu­ti­gem Kennt­nis­stand dort begra­ben.

Dr. Götz Hart­mann ist His­to­ri­ker und Mit­ar­bei­ter beim Volks­bund in Hes­sen. Sein Vor­trag in Schlüch­tern schil­dert, wie sich der Umgang mit den Grä­bern der Opfer des Todes­mar­sches in den Jahr­zehn­ten seit 1945 gewan­delt hat. Die größ­te Zahl die­ser Grä­ber an einer Stel­le befin­det sich auf der Kriegs­grä­ber­stät­te Schlüch­tern. Ist der Fried­hof ein geeig­ne­ter Ort, um der ermor­de­ten KZ-Häft­lin­ge zu geden­ken? Wel­che ergän­zen­de Rol­le könn­ten Denk­mä­ler spie­len?

Der Vor­trag im Rah­men der Gedenk­wo­che ist eine Koope­ra­ti­on der Stadt Schlüch­tern und des Lan­des­ver­ban­des Hes­sen im Volks­bund Deut­sche Kriegs­grä­ber­für­sor­ge.

24-29-3-45 Kollektive Performance/Kunstaktion zum Gedenken an den Todesmarsch

30.3.2025, 14 Uhr | Frank­fur­ter Stra­ße
Höhe Würz­bur­ger Stra­ße, 63607 Wäch­ters­bach-Auf­en­au

Mehr Informationen

Um 14 Uhr ste­hen 45 lebens­gro­ße Figu­ren aus Eisen und Filz auf der Frank­fur­ter Stra­ße, Höhe Würz­bur­ger Stra­ße in Auf­en­au. Die Per­for­mance beginnt schwei­gend, ein Text zum Gesche­hen im März 1945 wird gele­sen. Nach einer Zeit ver­stellt ein Teil­neh­mer oder eine Teil­neh­me­rin eine der Figu­ren. Nach einer Zeit des Schwei­gens ver­stellt ein wei­te­rer Teil­neh­mer eine ande­re Figur und so wei­ter, so zie­hen Gestal­ten des Jam­mers auf dem Weg des Erin­nerns durch den Ort, das Unge­heu­er­li­che sicht­bar zu machen. Um 15 Uhr endet die Per­for­mance an der Fest­platz­stra­ße.

Ein Buch des Geden­kens bie­tet Raum für Namen und Ein­drü­cke. Anschlie­ßend besteht Gele­gen­heit zum Gespräch (Ort noch offen). Teil­neh­men kön­nen alle Inter­es­sier­ten. Bit­te beach­ten Sie aktu­el­le Infor­ma­tio­nen auf www.kzadlerwerke.de

Schirm­herr der Akti­on
Boris Rhein,
Minis­ter­prä­si­dent des Lan­des Hes­sen

Eine Ver­an­stal­tung der
Stadt Wäch­ters­bach, in Koope­ra­ti­on mit Ulri­ke Streck-Plath

Der Todesmarsch

Von August 1944 bis März 1945 war in den Frank­fur­ter Adler­wer­ken das KZ-Außen­la­ger „Katz­bach“. 1.616 Men­schen leis­te­ten Zwangs­ar­beit in der Rüs­tungs­pro­duk­ti­on. Im Febru­ar 1945 konn­te man die Zwangs­ar­bei­ter nicht mehr brau­chen.

Mit­te März wur­den etwa 450 kran­ke KZ-Häft­lin­ge in Güter­wa­gen Rich­tung KZ Ber­gen-Bel­sen trans­por­tiert. Sie star­ben fast alle auf dem Weg.

Am 23. März hat­te die US-Armee den Rhein über­quert. Am Abend des 24. März wur­den 360–370 Häft­lin­ge aus dem Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger „Katz­bach“ von cir­ca 30 SS-Män­nern zu Fuß in Rich­tung Ful­da getrie­ben.

Hun­gern­de, geschwäch­te Män­ner schlepp­ten sich von den Adler­wer­ken aus an das nörd­li­che Main­ufer, über die Hanau­er Land­stra­ße nach Fechen­heim, über Dör­nig­heim, an Hanau vor­bei und wei­ter durch zahl­rei­che Städ­te und mehr als 20 Dör­fer. Zwei Tage mar­schier­ten die KZ-Häft­lin­ge nachts. Vom drit­ten Tag an gin­gen sie am Tag. Durch das Kin­zig­tal und über Ful­da erreich­ten sie am 29. März Hün­feld. Mit der Bahn ging es von dort ins KZ Buchen­wald, wo 280 Män­ner anka­men. Die SS hat­te vie­le erschos­sen, weil sie zurück­blie­ben oder nach etwas Ess­ba­rem grif­fen. Es war einer der „Todes­mär­sche“ kurz vor dem Ein­tref­fen der alli­ier­ten Armeen.

Das Schick­sal der Häft­lin­ge hing auch vom Ver­hal­ten der Men­schen in den Ort­schaf­ten ab.

Anwohner:innen waren mehr­fach Zeu­gen, als Wach­män­ner Häft­lin­ge erschos­sen. Lei­chen über­ließ die SS den Anwohner:innen. Eini­ge Bür­ger­meis­ter beauf­trag­ten die städ­ti­schen Toten­grä­ber, sie auf den ört­li­chen Fried­hö­fen zu beer­di­gen. Ande­re Tote wur­den direkt an der Fund­stel­le ver­scharrt.

Die Ver­an­stal­tungs­rei­he erin­nert an die Opfer die­ses „Todes­mar­sches“ und die Opfer des KZ „Katz­bach“.

Grußwort

In den letz­ten März­ta­gen 1945, als das natio­nal­so­zia­lis­ti­sche Regime kurz vor sei­nem Ende stand, zogen etwa 360 abge­ma­ger­te und erschöpf­te Män­ner von den Frank­fur­ter Adler­wer­ken aus durch die Regi­on. Unter Käl­te und Hun­ger lei­dend, wur­den sie von bewaff­ne­ten SS-Wachen zu Fuß bis ins ost­hes­si­sche Hün­feld getrie­ben. Dies waren die noch am Leben ver­blie­be­nen und zum Gehen fähi­gen Häft­lin­ge des KZ-Außen­la­ger in den Adler­wer­ken. Am Abend des 24. März star­te­te dort der als „Eva­ku­ie­rungs­marsch“ getarn­te Todes­marsch ins KZ Buchen­wald. Jeder, der zurück­blieb oder aus­scher­te, wur­de erschos­sen.

Das KZ unter dem Deck­na­men „Katz­bach“ ging in die Geschich­te ein als eines der unmensch­lichs­ten Lager im Drit­ten Reich. Auch 80 Jah­re nach dem Ende der natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Herr­schaft ist ihre Ideo­lo­gie noch lan­ge nicht voll­stän­dig über­wun­den.

Mehr denn je rin­gen aktu­ell alle demo­kra­ti­schen Kräf­te um eine plu­ra­le und welt­of­fe­ne Gesell­schaft ohne Aus­gren­zung und Ras­sis­mus. Es liegt in unse­rer Ver­ant­wor­tung, an die Geschich­te unse­res Lan­des zu erin­nern und dar­aus Leh­ren zu zie­hen. Poli­tik und Zivil­ge­sell­schaft sind auf­ge­ru­fen, klar Posi­ti­on zu bezie­hen und den Ver­su­chen der Dis­kurs­ver­schie­bung ent­schie­den ent­ge­gen­zu­tre­ten.

Dafür braucht es Pro­jek­te wie die­ses: Die kom­mu­n­en­über­grei­fen­de Ver­an­stal­tungs­rei­he zeich­net topo­gra­fisch von Frank­furt bis nach Hün­feld die Rou­te des Todes­mar­sches nach und erin­nert an die Opfer des KZ „Katz­bach“. Wir bedan­ken uns für den gro­ßen Zuspruch auf unse­re Initia­ti­ve.

Blei­ben Sie wach­sam!

Ihr Mike Josef und Ihre Dr. Ina Hart­wig
Ober­bür­ger­meis­ter und Kul­tur­de­zer­nen­tin
Frank­furt am Main

Kooperationspartner und Veranstalter*innen

Stadt Frank­furt am Main | Geschichts­ort Adler­wer­ke: Fabrik, Zwangs­ar­beit, Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger | Stu­di­en­kreis Deut­scher Wider­stand 19331945 e.V. | LAGG – Leben und Arbeit in Gal­lus und Gries­heim e.V. | För­der­ver­ein für die Errich­tung einer Gedenk- und Bil­dungs­stät­te KZ Katz­bach in den Adler­wer­ken und zur Zwangs­ar­beit in Frank­furt am Main e.V. | Gal­lus Thea­ter | Zei­chen der Hoff­nung – Zna­ki Nad­zi­ei e.V. | Kul­tur­Re­gi­on Frank­furt Rhein­Main gGmbH

Arnold Roß­berg | Brü­der Schön­feld Forum e.V. | Bünd­nis Anti­fa­schis­ti­sche Film­rei­he | Deut­sches Polen-Insti­tut | Fach­dienst Kul­tu­rel­le Bil­dung der Stadt Main­tal | För­der­ver­ein Land­syn­ago­ge Heu­bach e.V. | Fritz Bau­er Insti­tut | Ful­da stellt sich quer e.V. | Hein­rich-Böll-Stif­tung­Hes­sen | Hes­si­sche Lan­des­zen­tra­le für poli­ti­sche Bil­dung | Jun­ges Schau­spiel Frank­furt | Katho­li­sche Aka­de­mie Ful­da | Kul­tur­zen­trum Kreuz e.V. | Kunst­Ge­sell­schaft e.V. | Main-Kin­zig-Kreis – Amt für Kul­tur, Sport, Ehren­amt und Regio­nal­ge­schich­te | Motor­rad­club „Kuh­le Wam­pe“ | Roman­fa­brik | Stadt Ful­da | Stadt Hün­feld | Stadt Schlüch­tern | Stadt Wäch­ters­bach | Thea­ter­Pro­zess | Ulri­ke Streck-Plath | Volks­bund Deut­sche Kriegs­grä­ber­für­sor­ge e.V. – Lan­des­ver­band Hes­sen